Mission: Possible

Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin. Es war sehr heiß bei den Wettkämpfen, die vom 6. – 12. August in der Hauptstadt stattfanden. Als Mannschaftsarzt habe ich die Athleten betreut und bewundert, die trotz der ungewöhnlichen Hitze, große Leistungen erbrachten. Für die Leichtathletik gilt, wie für alle Sportarten, eine sehr gute Vorbereitung auf die Wettkämpfe. Dann wird aus „Mission: Impossible“ – in Anlehnung an den Titel des Films, an dessen Ankündigung die Athleten vorbeiliefen – die „Mission: Possible“. Und so war es dann auch - zumindest für einen Großteil der Athleten.

Prof. Dr. Andreas Rembert Koczulla

Chefarzt des Fachzentrums Pneumologie der Schön Klinik Berchtesgadener Land

0

Die Leichtathletik-EM war in diesem Jahr Teil des Konzepts der European Championships. 127 Athleten stellte der Deutsche Leichtathletik-Verband – die größte Mannschaft bei kontinentalen Wettbewerben.

Der Körper leistet einiges

Herausfordernd für den Körper waren bei den zum Teil extremen Witterungsbedingungen –abhängig von der Sportart – vor allem Kraft, Koordination und Ausdauer. Gerade bei der Ausdauer können bei Temperaturen weit über 30°C Kreislaufprobleme auftreten. Grund kann ein Flüssigkeitsdefizit sein. Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist daher sehr wichtig. Da viele Getränke zu niedrige Natriumlevel haben, ist darauf genau zu achten. Hohe Belastungen können Veränderungen am respiratorischen Epithel hervorrufen – an der Auskleidung der Atemwege – was zum Beispiel beim Sportlerasthma der Fall sein kann. Das Sportlerasthma kann die Leistung der Athleten limitieren.

Damit es zu keinen Verletzungen kommt, sind neben Trainingsplänen auch Erholungs- und Regenerationsphasen sehr wichtig – das gilt für Profis genauso wie für Hobbysportler. Die Regenerationsphasen sind von großer Bedeutung – die individuelle Steuerung aber extrem herausfordernd.

Bei der Leichtathletik-EM verlief zum Glück fast alles reibungslos. Die Sportler waren sehr gut vorbereitet, die Stimmung bei den Wettkämpfen großartig. Mit 19 Medaillen erreichte Deutschland Platz 3. Die medizinische Versorgung verlief reibungslos und auf hohem Niveau. Insgesamt ein großartiges Erlebnis.

Ein paar Eindrücke habe ich mitgebracht.

Diese Diashow benötigt JavaScript.



Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Nächster Artikel

U18-Beachhandball-EM in Montenegro

Anmelden und kommentieren

Wir möchten uns auch in der virtuellen Welt mit wirklichen Menschen austauschen. Daher bitten wir Sie, sich anzumelden beziehungsweise zu registrieren. Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Kommentare mit Ihrem realen Namen veröffentlichen.

Registrieren

zurück

*Pflichtfeld

Passwort vergessen?

zurück

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten eine E-Mail, mit der Sie Ihr Passwort zurücksetzen können.

Sind Sie noch nicht bei uns registriert?
Das geht ganz einfach! Jetzt registrieren.

Newsletter

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.

*Pflichtfeld