Welcome back: Andreas Wellinger wieder an der Weltspitze

Der Weltcupsieg des Skispringers Andreas Wellinger, der nach einer Schulterverletzung lange pausieren musste, freut uns sehr. Er zeigt, dass die Kombination aus eigenem Willen und einem individuellen Aufbautraining der Schlüssel zum Erfolg ist. Dies gilt nicht nur für Leistungssportler.

Stephanie Kirch

Diplom-Sportwissenschaftlerin und Physiotherapeutin im Therapie- und Trainingszentrum der Schön Klinik München-Harlaching

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Nach Sturz, Verletzung und langer Reha durfte Andreas Wellinger beim Skispringen in Willingen seinen zweiten Weltcupsieg feiern. Trotz seiner Jugend kann der 21 jährige Ruhpoldinger schon auf viele Erfolge zurückblicken: Seine ersten Erfahrungen sammelte er als Nordischer Kombinierer bevor er 2011 seine Zukunft im Skisprung suchte und sich spezialisierte. Nach etlichen Siegen und hervorragenden Platzierungen in Jugendwettbewerben, gelang ihm im August 2013 im Sommer-Grand-Prix in Wisla der erste Einzelsieg auf der höchsten Wettkampfebene. Ebenfalls in Wisla folgte im Januar 2014 sein erster Weltcupsieg auf der Großschanze. Kurze Zeit später, im Februar 2014, gewann er den ersten Platz bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi im Team Wettbewerb dem Mannschaftsspringen.

Sturz in Kuusamo bremst Wellinger aus

Höhen und Tiefen liegen bei Sportlern oft nah beieinander. Noch im gleichen Jahr stürzt der Athlet im finnländischen Kuusamo und muss infolge der Verletzung eine Zwangspause einlegen. Die erste Saison nach den olympischen Spielen von Sotschi war damit gelaufen. Um wieder an die Weltspitze zurückzukehren bedurfte es nicht nur eines starken Willens sondern auch einer herausragenden medizinischen Betreuung.

Individuelles Rehaprogramm führt zurück an die Spitze

Diese Betreuung holte sich der Athlet im Therapie- und Trainingszentrum der Schön Klinik München Harlaching. Seit Jahren arbeitet Andreas Wellinger mit Wolfhard Savoy, dem Leiter des Zentrums, in therapeutischer und funktioneller Hinsicht eng zusammen. Sei es in Vorbereitungsphasen, nach Verletzungen oder aber auch während des Wettkampftrainings. In allen Trainingsphasen ist das Therapiezentrum somit stetiger Begleiter des Sportlers auf seinem gesamten Weg vom Jugendathleten bis hin zum Leistungssportler der Weltspitze. Um hierbei nie die Person selbst sowie den funktionellen Fokus aus den Augen zu verlieren, nutzt das Team um Wolfhard Savoy spezifische Tests, die den aktuellen Status Quo ermitteln und richtungsweisend sind für die weiterführende Behandlung oder ein progressives Training.

Medical Analysis für die eigene Fitness

Mit dem Medical Analysis, einem ganzen Pool verschiedener Messungen und Testpaketen, können die Experten vom TTZ Leistungssportler während des Aufbautrainings immer wieder untersuchen, um die Fortschritte zu prüfen und die nächste Trainingsstufe einzuleiten. Die Kollegen des TTZ nutzen diese Tests und Analysepakete jedoch nicht nur für die Arbeit mit Leistungssportlern, sondern bieten sie für alle sportlich aktiven Menschen an – egal ob Hobby-Sportler, ambitionierter Athlet oder Anfänger. Je nach Beschwerden und eigenen Zielen bestimmt das Team mit dem Interessenten das Vorgehen und betreut ihn auf dem gesamten Weg zum Erreichen seines Ziels. Egal ob eine gelenkspezifische Verletzung zu Grunde liegt oder eine sportartspezifische Zielsetzung wie die Teilnahme an einem Marathonlauf.

Effektives Training führt zum Erfolg

Dabei geht es beim Aufbau oder Wiedererlangen der eigenen Fitness nicht um eine möglichst „kurze“ Rehabilitation oder ein „kurzes“ Training, sondern um möglichst viel Effektivität. Dass so etwas funktioniert, zeigt das Beispiel von Andreas Wellinger mit seinem Weltcupsieg in Willingen. Auch sein aktueller Schanzenrekord von 144,5 auf der Großschanze von Bischofshofen Anfang dieses Jahres, zeigt seine Klasse und beweist, wer an sich gezielt arbeitet, kann etwas erreichen.

Für die Weltmeisterschaft 2017 in Lathi wünschen wir Andreas Wellinger alles Gute und viel Erfolg!

Greifen auch Sie Ihre Ziele an, testen Sie sich und testen sie uns!



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